About Elena Lattner
Hallihallo!
My name is Elena Lattner, and I am excited to become part of the Washington and Lee community as the German World Language Teaching Assistant this year. Though perhaps less familiar to those outside Austria, Graz is the city I call home. It is also home to my alma mater, the University of Graz, where I earned a master's degree in teaching English as a Foreign Language, History, Social Sciences, and Political Education. In addition, I am currently putting the finishing touches on a bachelor's degree in English and American Studies, a program encompassing literary studies, cultural studies, and linguistics.
I first dipped my toes into intercultural education during my teenage years, when I completed two language immersion programs in the United Kingdom and Malta. Since then, I have developed a fascination with language teaching, which ultimately led me to pursue rewarding endeavor professionally. During my studies, I have taught English as a Foreign Language at various Austrian schools and across different age groups and have been part of fascinating projects such as Summer School or IB preparation. I have also interned at a bilingual school, where I got to meet many international students and could broaden my perspective on global learning.
Not only am I a passionate teacher, but I am equally passionate about learning. My interests lie at the intersection of contemporary history, cultural studies, and literary studies, and I have always been drawn to researching more unusual and curious cultural phenomena. This is why, for my master's thesis, I conducted a gender-historical analysis of pop performances by Sabrina Carpenter and Chappell Roan, tracing the outrageous and the subversive across drag and hyperfeminine pop aesthetics. For my bachelor's thesis, which I will submit soon, I have taken a detour from the world of pop and am investigating representations of aging in Margaret Atwood's recent short fiction. More specifically, I explore the author's stories of growing older amidst pressures of the decline narrative and the doctrine of positive aging. I find a lot of pleasure in venturing into still sparsely researched fields, and the wonderful world of the arts never ceases to amaze me.
I decided to apply for the German Teaching Assistant position to grow as both a teacher and a learner and to face the considerable-but in no way insurmountable-challenge of teaching a language I have never taught before in a country where I have never lived. I believe that this experience will shape my practice as a language instructor while deepening my understanding of global learning. More importantly, though, I hope to offer my students an authentic sense of the pleasures of learning a foreign language, the experience of seeing themselves become more capable and confident, and, hopefully, numerous moments of joy and laughter. I am beyond excited to reap the fruits of our shared work.
Hallihallo!
Mein Name ist Elena Lattner und ich freue mich sehr darüber, dieses Jahr als Teaching Assistant für Deutsch als Fremdsprache der Teil Washington and Lee-Community wirken zu dürfen. Meine Heimatstadt Graz ist außerhalb Österreichs möglicherweise etwas weniger bekannt. Es ist auch die Heimat meiner Almer Mater, der Universität Graz, an der ich ein Masterstudium für das Lehramt Sekundarstufe in den Unterrichtsfächern Englisch, Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung abgeschlossen habe. Darüber hinaus bin ich derzeit dabei, meinem Bachelorstudium in Anglistik/Amerikanistik (ein Studium, das Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft und Sprachwissenschaft umfasst) den letzten Feinschliff zu geben.
Meine ersten Erfahrungen mit interkultureller Bildung durfte ich als Jugendliche sammeln, als ich an zwei Sprachreisen im Vereinigten Königreich und auf Malta teilnahm. Seither hat sich bei mir eine große Faszination für den Sprachunterricht entwickelt, die mich schließlich dazu bewogen hat, diesen bereichernden Weg auch beruflich einzuschlagen. Während meines Studiums habe ich an verschiedenen österreichischen Schulen und mit unterschiedlichen Altersgruppen Englisch als Fremdsprache unterrichtet und war an spannenden Projekten wie der Sommerschule oder der IB-Vorbereitung beteiligt. Außerdem habe ich ein Praktikum an einer bilingualen Schule absolviert, wo ich viele internationale Schüler:innen kennenlernen und meine Perspektive auf globales Lernen erweitern konnte.
Nicht nur das Lehren bereitet mir große Freude, sondern ebenso freudig bin ich selbst eine Lernende. Meine Interessen liegen an der Schnittstelle von Zeitgeschichte, Kulturwissenschaft und Literaturwissenschaft und besonders gereizt haben mich schon immer eher ungewöhnliche oder kuriose kulturelle Phänomene. Aus diesem Grund habe ich mich in meiner Masterarbeit mit einer genderhistorischen Analyse von Pop-Performances von Sabrina Carpenter und Chappell Roan beschäftigt und dabei das Provokante und Subversive in Drag- und hyperfemininem Pop-Ästhetiken untersucht. Für meine Bachelorarbeit, die ich demnächst einreichen werde, habe ich einen kleinen Umweg weg von der Welt des Pops genommen und beschäftige mich mit Darstelllungen des Alterns in Margaret Atwoods jüngerer Kurzprosa. Genauer gesagt untersuche ich ihre Geschichten über das Älterwerden im Spannungsfeld zwischen dem Druck des sogenannten "decline narrative" und der Doktrin des "positive aging". Es bereitet mir große Freude, mich in Forschungsfelder zu stürzen, die bislang noch vergleichsweise wenig erschlossen sind und die wunderbare Welt der Künste vermag mich immer wieder zu begeistern.
Ich habe mich für die Stelle als German TA beworben, um mich sowohl als Lehrende als auch als Lernende weiterzuentwickeln und mich der durchaus beträchtlichen, aber keineswegs unüberwindbaren, Herausforderung zu stellen, eine Sprache zu unterrichten, die ich bisher noch nie unterrichtet habe; und das in einem Land, in dem ich noch nie gelebt habe. Ich bin überzeugt, dass diese Erfahrung meine Tätigkeit als Sprachlehrerin prägen und gleichzeitig mein Verständnis von globalem Lernen vertiefen wird. Noch wichtiger ist mir jedoch, meinen Studierenden ein authentisches Gefühl dafür zu vermitteln, wie viel Freude das Erlernen einer Fremdsprache machen kann: zu erleben, wie die eigenen Fähigkeiten wachsen, wie man zunehmend sicherer wird und wie man (hoffentlich) dabei auch viele Momente voller Lachen miteinander teilen kann. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinen Studierenden die Früchte unserer Arbeit zu ernten.